Ionstorm Studios - Marco Nassenstein Medienproduktion
Fehler
ionstorm.de/Musikvideoproduktion/Fehler

Wie wahrscheinlich jedes Video, enthält auch das fertige Musikvideo „Tonight“ einige Fehler, die hier der Vollständigkeit halber erwähnt werden sollen. Diese Suboptimalitäten verstehen sich abgesehen von dem benutzten Equipment und den Schauspielern, die ja mit voller Absicht das jeweilige Niveau hatten, um sie trotzdem innerhalb eines niederqualitativen Medienkanals konkurrenzfähig aufzustellen.

• In der Totale, die die Band zeigt, ist am oberen Rand des Bildes die Verschalung der Garagendecke zu sehen. Dies kommt dadurch zustande, daß der Abstand Kamera – Szenenbild nicht ausreichend war, um die Köpfe von Bassist und Gitarrist nicht abzuschneiden. Deshalb mußte die Kamera tatsächlich vor der Garage, im Freien (und im Regen) positioniert werden. Gleichzeitig reichte aber das zur Verfügung stehende schwarze Tuch nicht aus.

• In derselben Totale befinden sich auf der Box hinten links sowohl die Jacke des Schlagzeugers, als auch eine Getränkeflasche. In der Schlagzeugereinstellung fehlen beide.

• Während der Bassist in der Totale ebenfalls einen Rude-Stern trägt und sich diesem ebenfalls während dem A-Cappella Part entledigt, trägt er in den Nahaufnahmen durch das ganze Video hinweg keinen Stern.

• Der Schlagzeuger schlägt an mindestens zwei Stellen im Video auf Trommeln, die in dem Moment nicht auf der Audioaufnahme zu hören sind. Dies wurde gelöst, indem diese Passagen auf dem Monitor des Beobachters (also sehr klein) gezeigt wurden oder nur sehr kurz.

• Der Gitarrist hat Probleme damit, sich den Rude-Stern vom Arm zu reissen und muß nachgreifen. Auch dieses Problem wurde auf den Monitor des Beobachters verlegt.

• Die Szene, in der der Gitarrist im Bett aufwacht ist leider etwas dunkel geworden und ließ sich auch in der Postproduktion kaum aufhellen.

• In einer Szene, in der der Beobachter den Protagonisten auf dem Monitor verfolgt, liegt ein Achsensprung vor (der Protagonist geht von links nach rechts, statt umgekehrt). Während dies durchaus auch inhaltlich, durch die Position der Überwachungskamera erklärt werden könnte, erscheinen aber zusätzlich Teile der Filmcrew im Hintergrund, die sich an einer Hausecke versteckt aufhalten. Durch die Darstellung am Beobachtermonitor wird das relativiert.

• In Szenen, die den Beobachter zeigen, tippt dieser den Takt des Songs auf der Maus mit dem Zeigefinger mit. Dies war anfänglich als Gag gedacht, kann aber nun möglicherweise wie eine schlechte schauspielerische Leistung interpretiert werden, die vorgeben soll, die Maus exzessiv zu bedienen.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß es darüberhinaus noch weitere Fehler gibt. Die hier genannten Fehler sollten auf die Gesamtqualität des Videos keinen besonders großen Einfluß haben. Letztlich liegt dies aber im Auge des Betrachters und vor allem in der Menge der Perzeptionen.


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© Marco Nassenstein (letztes Update: 2010-01-31 21:29:47)

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